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Musikstile
  



 
Ragtime
Ende des 19. Jh. kommt der Rag in Kneipen, Bordellen und Tanzhallen im schwarzen Amerika auf. Ursprünglich war er eine volks-tümliche Banjospielweise, die später auf das Klavier übertragen wurde und ein Ausgangspunkt des späteren Jazz ist. Die Repräsentanten waren ausgebildete Pianisten, welche die europäische Salon- und Unterhaltungsmusik kannten. Seine Eigenart ist der durchgehende, springende Bass, über dem die linke Hand eine synkopierte (nachschlagende) Melodie spielt.  

 
Wiener Walzer  
Vom Wort walzen (drehen) abgeleiteter Name, der für einen Tanz im 3/4Takt steht, der ursprünglich im österreichisch-bayerischen Raum entstanden ist. Im Wien des frühen 19. Jh. war er weit verbreitet in allen Volksschichten und diente als Tanzmusik an Gesellschaftsbällen. Neben Lanner war der als Walzerkönig bekannte Johann Strauss (Sohn) der Schöpfer der wichtigsten Walzer: An der schönen blauen Donau, Rosen aus dem Süden, Kaiserwalzer...  

 
Latin  
Steht für verschiedene Tanzformen wie Rumba, Cha-Cha-Cha, Mambo, Jive oder Salsa. Dies sind südamerikanische und kubanische Musikstile, die ursprünglich von afrikanischer Musik beeinflusst wurden. Sie wurden später vom Jazz inspiriert, wie sie selbst durch ihn weiterentwickelt wurden. Jedem Tanz sind sein charakterisierender Grundrhythmus und Tempo eigen. So unterscheiden sich die einzelnen Tänze auch inhaltlich und in Bezug auf die Tanzfiguren.  

 
Tango  
Er entstand am Anfang des 20. Jh. in den Vororten von Buenos Aires, wo er in Bordellen und Spelunken gespielt wurde. Er vereint sowohl Elemente der Milonga als auch der Habanera. Bald kam er nach Europa, wo er sich als Gesellschaftstanz etablierte und sich aus dem Tango Argentino weiterentwickelte durch ein lebhafteres Tempo und synkopierte (nachschlagende) Rhythmik in der Melodie. Das Instrumentarium bestand vorwiegend aus Violine, Kontrabass, Gitarre, Klavier und dem Bandoneon.  

 
Filmmusik  
Seit den Anfängen des Films ist die Musik ein wichtiger Teil dieses Mediums. Berühmte Filme wurden meist auch mit ebenso bekannter Musik in Verbindung gebracht: Spiel mir das Lied vom Tod, La Luna, Pink Panther. Komponisten, die vornehmlich für den Film geschrieben haben und Berühmtheit erlangten sind Morricone, Rota oder Moroder. Robert Blum gilt als bedeutendster Schweizer Filmkomponist, der mit seinen Vertonungen zu Gotthelf Werken grossen Ruhm erlangte (Ueli der Pächter).  


 
Operette  
Sie ist ein heiteres Bühnenstück mit gesprochenem Dialog, Gesang und Tanz. Typisch sind die Tanzformen, die in der jeweiligen Zeit in Mode waren. Sie bildeten auch die Höhepunkte der Szenen: Wiener Walzer, Marsch, Foxtrott oder Csárdás. War Paris Ausgangspunkt der Entstehung, wurde bald Wien zum Mittelpunkt der Operette. Später waren Berlin (Revuen) und New York (Musical) jene Städte, wo sich die Operette weiterentwickelte.
Offenbach (Orpheus in der Unterwelt), Strauss (Fledermaus, Zigeunerbaron), sowie von Suppé (Boccaccio) und Lehar (Lustige Witwe) gelten als die wichtigsten Schöpfer dieser gesellschafts- kritischen, ironisierenden Gattung.
 

 

 

 Wildegg 2014 Trio



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